Passen Sie gut auf sich auf!



Im Internet sind am 28.11.2006 die Gefahren am Computer ausführlich erklärt: Diesmal auf der t-online – Seite in einer gut verständlichen Sprache. Aber auch die Seite bsi.de oder die Anti – Virenprogramm – Seiten geben gute Hinweise.


Die persönliche Sicherheit beim Online – Banking:

  • Immer auf einen aktuellen Virenschutz achten!

  • Immer eine Firewall benutzen, die Angriffe von außen blockiert.

  • Nie sollten Pin und Tan auf einer Festplatte gespeichert sein (wegen der Spionage – Programme, die sie leicht entdecken).

  • Nie sollten solche Daten per Email versandt werden: Feind kann mitlesen!

  • Nie Pins und Passwörter kundtun.

  • Verschlüsselte Seiten, über die persönliche Daten gesendet werden, immer geheim halten.

  • Am besten ist es, Pins und Passwörter regelmäßig zu ändern.

  • Internet Cache löschen

  • Regelmäßig Buchungen und Transaktionen auf dem Kontoauszug sorgfältig prüfen.

  • Keine Bankgeschäfte im Internet – Café.



Millionen Spione lauern im Netz: Über eine Million der Seiten, die Programme zum Download anbieten, waren 2006 mit Spyware versetzt. Das fanden Wissenschaftler der Washington Universität in Seattle/USA heraus. Am gefährlichsten waren den Ergebnissen der Studie nach Webseiten, die Raubkopien oder Prominente zu ihrem Hauptthema gemacht haben, ähnlich problematisch sind Download-Seiten für Bildschirmschoner, Klingeltöne.

Schon allein Suchbegriffe wie:

  • free screensavers (gratis Bildschirmschoner)

  • Bearshare

  • screensavers (Bildschirmschoner)

  • Winmx

  • limewire

führen auf Seiten mit Spionageprogrammen. Sehr berüchtigt sind Keylogger: Sie zeichnen die Tastaturbewegungen auf: Ideal, um Passwörter oder Bankdaten zu erhalten.

Die Zahl der bösartigen Spionage – Programme – Spyware – wächst in einem beängstigenden Tempo.

So kann man Spionageprogramme auf seinem PC entdecken:

  • Es öffnen sich ungewöhnlich viele Popup – Fenster auf einmal – auch wenn man einen Popup – Blocker installiert hat.

  • Die gewünschte Seite erscheint nicht: Sie wurde auf eine andere Seite umgeleitet.

  • Im Browser tauchen neue Symbolleisten auf, neue Menü – Einträge oder neue Schaltflächen.

  • Der Browser startet mit einer anderen Startseite; die ursprüngliche kann nicht wieder eingestellt werden.

  • Der Browser leitet Suchanfragen um: Es werden Kataloge gezeigt, wenn die Seite nicht gefunden wird.

  • In der Leiste unten, der Taskleiste, zeigt der Browser neue Anzeigen – wie Wetteranzeige -, die nie installiert wurden.

  • Bei den 'Lesezeichen' erscheinen – wie von Geisterhand – neue Einträge.

  • Auf den gewohnten Webseiten erscheinen viele neue Links, die völlig verschieden aussehen können: Üblicherweise werden Links einheitlich gehalten.

  • Der Rechner wird sehr viel langsamer, Anwendungen und Internetverkehr gestalten sich langsamer: Das bedeutet hier, dass noch andere sich im Netzwerk befinden, die da eigentlich nichts zu suchen haben; Software – hier die Spionage – Programme - entziehen Leistung.

  • Hochfahren des PCs, Ausführen der Anwendungen dauern ungewöhnlich lange.

  • Völlig ungewohnte Dialoge mit ungewohnten Aufforderungen tauchen auf, die so aus den üblichen Anwendungen nicht bekannt sind.

  • Die Telefonrechnung wird ungewöhnlich hoch: die PCs wählen sich selbsttätig ein.

  • Fehlermeldungen werden häufiger, Systemabstürze auch. Anwendungsprogramme funktionieren nicht mehr tadellos, oft nur noch sehr eingeschränkt.

Allen Programmen, die unter dem Namen Spyware zusammengefasst werden, ist gemeinsam, dass sie nur ein Ziel haben: Informationen über den PC – Nutzer, seine persönlichen Daten und Surfgewohnheiten auszuspionieren und sie Fremden zugänglich zu machen. Oft verbirgt sich Spyware hinter kostenlos angebotenen Produkten; da greifen dann keine Schutzmechanismen.

Immer häufiger wird Spyware über Trojaner und Würmer verbreitet.

Oder über Adware: Das ist kostenlose Software, die über Werbung finanziert wird.

Würmer werden hauptsächlich mit Emails verschickt: Sie vermehren sich endlos und infizieren die Rechner, deren Speicherressourcen dann dramatisch sinken: Der Benutzer bemerkt es daran, dass der Rechner sehr langsam wird. Immer häufiger werden Würmer mit Trojanern verschickt.

Trojaner wird ein scheinbar harmloses kleines Programm genannt, das großen Schaden anrichtet: Unbemerkt späht er Kreditkarten – Nummern, Passwörter und andere sensible Daten aus und schickt sie an Fremde.

Makroviren verstecken sich in Word – oder Excel – Dokumenten und können die Dateien löschen.

Hoaxes sind böse Scherze: Dazu gehören Warnungen vor bösartigen Viren; führt man die Anleitungen aus – hat man wirklich ein Problem.

Aber auch unausrottbare Gerüchte gehören zu diesen „Scherzen“:

  • Microsoft bezahlt eine Prämie für das Weiterleiten von Emails.

  • Für das Weiterleiten einer Email bekommt man ein Handy geschenkt.

  • Der Fußabdruck eines Embryos am Mutterleib wird gezeigt.

  • Bonsai – Katzen im Glas.

  • Urwald soll durch Privat – Erwerb geschützt werden.

  • Hilferuf – Ketten – Email für schwerkranke Menschen.

  • Fluch – oder Glücks -Email: Wer die Email weiterschickt, hat Glück, wer nicht.......